Seelsorgeeinheit

„Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen“1 Petr 2,5

Ostern 2018

Werde Teil des Wandels. So ist die Kampagne des Fastenopfers 2018 überschrieben. Wir als christliche Kirche sind diesem Wandel des Lebens auch unterworfen. Wir sind den verschiedenen Jahreszeiten und den unterschiedlichen Lebensbiographien der Menschen unterworfen.
Jedes Frühjahr, mit dem Aufbruch der Natur draussen, dürfen wir als christliche Gemeinschaft den inneren Aufbruch wagen. Nach den Tagen und Wochen der Konzentration und Neuausrichtung in der Fastenzeit dürfen wir hoffentlich die Kraft spüren, die über den Tod hinaus ins neue Leben trägt.
Werde Teil des Wandels. Das ist unser Auftrag nicht nur in der Fastenzeit, sondern noch mehr in der Osterzeit. Wir dürfen uns verwandeln lassen, wir selbst dürfen Teil des Wandels werden und sein. Und Gott ermutigt uns, dass wir diesen Wandel hinbekommen.
Es gibt in Europa und der Welt eine Menge an Herausforderungen. Da schauen viele Menschen unter anderem auf die Schweiz mit ihrer langen demokratischen Tradition. Bei der No-Billag-Initiative waren sogar die grossen Nachbarn aus Deutschland ganz gespannt, wie die Diskussion und die Abstimmung in der Schweiz laufen würden.
Kirchlicherseits wandeln wir uns auch. Die pastoralen Räume werden grösser, die Angebote spezifischer, die Möglichkeiten breiter. Was hat Gott mit uns als Kirche vor? Wir sollen für ethische und soziale Werte einstehen, aber auch mit den Menschen unterwegs sein und sie begleiten im Prozess der Globalisierung und der Beheimatung im Glauben.
Lassen wir uns verwandeln, damit der Heilige Geist neu Besitz von uns ergreifen kann und uns in die Zukunft führt.
Ottmar Hetzel