Hubertusmesse in St. Peterzell

Es liegt bereits einige Jahre zurück, dass in unserer Seelsorgeeinheit eine Hubertusmesse gefeiert wurde. Umso grösser war die Freude, als die Jagdhornbläser Toggenburg anfragten, ob es möglich wäre, eine Messe in St. Peterzell mit Jagdhornklängen zu gestalten.

So feierten am Sonntag, 23. November, Gottesdienstbesuchende aus St. Peterzell und Umgebung zusammen mit zahlreichen Jägerinnen und Jägern eine Messe im Gedenken an den heiligen Hubert, Bischof von Maastricht und Lüttich. Er ist der Schutzpatron der Jäger und Forstleute, Schützengilden, Giesser, Metallarbeiter und Schellenmacher. Thuri und Yannick Büchler von der Jagdgesellschaft sowie Lisbeth und Tanja Büchler schmückten zusammen mit Mesmerin Isabelle Bühler die Kirche mit Fichtenbäumchen und einem Hirschgeweih. In der gut gefüllten Kirche erklang unter der Leitung von Robert Kohler die «Grande Messe de St. Hubert» für Parforcehörner in Es nach Jules Cantin. In seiner Predigt wies Franz Xaver Sontheimer darauf hin, dass eine wesentliche Tätigkeit der Jägerinnen und Jäger in der Hege liege, also in der Pflege und im Schutz der Schöpfung. Hege bedeute auch, mit der Schöpfung aufs Engste verbunden zu sein, mit ihr auf Tuchfühlung zu gehen, und dies nicht nur mit Händen und Füssen, Augen und Ohren, sondern auch mit dem Herzen. Zudem sei eine Hubertusmesse ein Erntedank. Jägerinnen und Jäger sind dankbar für die Gabe der Schöpfung, für das Wildbret, ein kostbares und völlig biologisches Lebensmittel, das sie mit ihrer Tätigkeit gewinnen dürften. Dafür dürften sie Gott, dem Schöpfer, heute und immer wieder Danke sagen. Gegen Ende des festlichen Gottesdienstes konnten mit dem Lied «Grosser Gott» noch alle zusammen mit den Jagdhornbläsern in den Lobpreis Gottes einstimmen.

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