Aktuelles

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Harfenkonzert mit Sarah Zurlinden und Max Heinz

Sonntag, 18. Oktober, 19.30 Uhr
Katholische Kirche Lichtensteig

Sarah Zurlinden ist erst 16 Jahre alt, spielt aber bereits seit über acht Jahren Harfe. Das Instrument ist ihr sehr ans Herz gewachsen, und sie konnte auch schon viele Erfahrungen mit ihm sammeln. Sie hat deshalb bereits viele kleinere und grössere Auftritte hinter sich.

Im Programm, das sie zusammen mit dem Organisten Max Heinz gestaltet, bezieht sie unterschiedliche Musikrichtungen von Barock bis Musical mit ein.

Die beiden Musiker freuen sich auf zahlreiche interessierte Konzertbesucher.

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Abschied

Liebe Pfarreiangehörige

„Die Kunst zu leben besteht vor allem darin, seine eigenen Wege zu gehen und sich dabei die Offenheit zu bewahren, immer wieder neue Wege zu entdecken.“

Das Wort von Jochen Mariss hat mich in den letzten Wochen sehr begleitet. Wie Sie bereits in einem der Gottesdienste oder vielleicht aus der Tagespresse erfahren haben, werde ich meine Tätigkeit in der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg im Januar 2021 beenden. Damit geht für mich eine Zeit zu Ende, die mich sehr geprägt hat. Ich bin dankbar, dass ich in den vergangenen Jahren hier im Toggenburg arbeiten durfte. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert. Die Kirche befindet sich in einem epochalen Wandel. Das Gesicht der Pfarreien und Kirchgemeinden verändert sich stetig. Menschen kommen und Menschen gehen. Das ganz normale Leben eben. Jetzt ist auch für mich der Zeitpunkt gekommen, nochmals etwas Neues zu wagen. Auch wenn ich viel Gutes zurücklassen werde, freue ich mich auf eine Veränderung. Dankbar schaue ich auf die guten Erfahrungen und Begegnungen zurück. Die Zusammenarbeit mit vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden habe ich sehr geschätzt. In den verbleibenden Monaten wird es sicher noch die eine oder andere Möglichkeit zur Begegnung geben.

Ich danke allen, die mir in den letzten Jahren mit Wohlwollen begegnet sind und meine Arbeit geschätzt haben.

Andreas Schönenberger

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Es muss das Herz bei jedem neuen Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauer
in neue, andre Bindungen zu geben.
                                     Hermann Hesse

Liebe Pfarreiangehörige

Seit 2011 habe ich in der SE Neutoggenburg mitgearbeitet und mitgestaltet. In diesen Jahren habe ich viel Schönes und Herausforderndes erlebt. Die Begegnungen mit Menschen in unserer Seelsorgeeinheit und im Theologiestudium haben mich geprägt und vieles gelehrt.

Nach neun Jahren folge ich einem neuen Ruf und gehe weiter, um in Rapperswil-Jona neue Aufgaben als Seelsorgerin zu übernehmen. Dort werde ich ab dem 1. September 2020 eine Vollstelle antreten.

Ich lasse hier im Toggenburg Menschen zurück, die mir ans Herz gewachsen sind. Viele gute Erinnerungen nehme ich mit. Allen, die mir in diesen Jahren immer wieder mit Wohlwollen begegnet sind, danke ich herzlich.

So wünsche ich Ihnen und der SE Neutoggenburg alles Gute und Gottes Segen.

Renate von Rotz

Vielfalt gottesdienstlichen Lebens

Die pastorale Situation hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Die Ursachen sind vielfältig. Der gesellschaftliche Wandel gehört dazu, damit einhergehend die abnehmende Vertrautheit mit dem christlichen Glauben und seinen Ausdrucksformen sowie weniger Seelsorgepersonal und weniger Priester. Die Zusammenlegung von Pfarreien in Seelsorgeeinheiten ist Teil dieses Umbruchprozesses und seiner neuen pastoralen Herausforderungen. Das alles hat auch auf die Liturgie Auswirkungen. Regional unterschiedlich treten zusätzlich zur Eucharistiefeier, der Quelle christlicher Existenz und Mitte kirchlichen Lebens, weitere Feierformen. Neben der Eucharistiefeier entwickelten sich auch Wortgottesfeiern und Kommunionfeiern. Jede Gottesdienstform hat ihre Eigenart und ihre besondere Bedeutung und führt zur Begegnung mit Gott.

In der Eucharistiefeier erfüllt die Kirche den Auftrag Jesu: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Durch die Feier der Eucharistie erinnern wir uns an das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.

In der Wort-Gottes-Feier steht das Wort Gottes im Zentrum. Damit wird die Bedeutung der Heiligen Schrift betont: die Gegenwart Christi in seinem Wort. Die Wort-Gottes-Feiern ermöglichen zudem auch eine neue Vielfalt an Möglichkeiten, um mit Ritualen einen bestimmten Lebensaspekt zu beleuchten.

Die Kommunionfeier steht im engen Bezug zur Eucharistiefeier und steht im Glauben, dass in der Eucharistie die bleibende Gegenwart von Jesus Christus präsent ist. Sie ist aber kein Ersatz für eine Eucharistiefeier.

An ausgewählten Sonntagen, besonders an Hochfesten und Festen der Pfarrei, insbesondere wenn kein Priester zur Verfügung steht, werden wir in der SE Neutoggenburg einladen zu Kommunionfeiern. Gleichzeitig stärken wir die Versammlungsform der Wort-Gottes-Feiern im Bewusstsein, dass uns Gott zuerst im Wort begegnet ist.

Wir vertrauen auf Ihr Verständnis und Ihre Bereitschaft, sich zum Gebet zu versammeln und sich auf die Vielfalt einzulassen.

Pastoralteam SE Neutoggenburg

Verbundenheit im Gebet und Solidarität mit dem Libanon

Am Dienstag, 4. August 2020 erschüttert eine gewaltige Explosion im Hafen die libanesische Hauptstadt Beiruts. Die Folge: mehr als 150 Tote, tausende Verletzte und hunderttausende Obdachlose – darunter auch Kinder. Die Explosion trifft ein Land, das wirtschaftlich und sozial bereits am Abgrund steht. Durch die Verbundenheit mit «Solidarität Libanon-Schweiz», dem über 30jährigen «Hilfswerk» können wir entsprechende Spenden direkt an die Partner im Libanon weiterleiten. – Danke von Herzen für Ihre Beteiligung. – Siehe Broschüren im Schriftenstand und Internet: solisu.ch.

Liebe Pfarreiangehörige der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg

Wir sind erleichtert und freuen uns sehr, Sie und euch wieder zum gemeinsamen Feiern in unseren Kirchen einladen zu dürfen. Unter der Einhaltung der vom Bistum ausgearbeiteten Schutzmassnahmen ist ein sicheres Zusammenkommen garantiert, wenngleich wohl etwas ungewohnt. So ist unter anderem die Platzzahl beschränkt . Wir sind trotzdem zuversichtlich, dass ein gesegnetes Miteinander entstehen darf. Nach den Sommerferien werden wir das Angebot der Whatsapp-Gottesdienste wieder aufnehmen. Auch die Seelsorge und diverse Anlässe können wieder stattfinden. Stärken wir uns gemeinsam nach einer herausfordernden Zeit

Das Team der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg

Netzwerk Begleitung – Ein Netz in schwierigen Lebenssituationen

Unser Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen durch Freiwillige kompetent zu begleiten, damit sie etwas an Lebensqualität gewinnen können.

In solchen Situationen ist es wertvoll, wenn jemand zum Arzt, auf eine Beratungs- oder Amtsstelle begleitet wird, dass jemand beim Einkaufen hilft, wenn jemand bei einem Spaziergang begleitet wird, wenn jemand einen wichtigen Brief schreibt, wenn jemand Belastendes mit einem einfühlsamen Menschen im Gespräch teilen  kann, wenn jemandem einfach Zeit und Zuwendung geschenkt wird.

Für diese Aufgabe suchen wir

Begleiterinnen/Begleiter

Sie bringen Lebenserfahrung mit, sie können gut zuhören, sind einfühlsam und diskret. Sie schenken ca 2-4 Std. pro Woche an Zeit. Die Begleiter/Innen treffen sich ca. alle 2 Monate zum Austausch unter fachlicher Begleitung.

Das Netzwerk Begleitung ergänzt das Angebot der Spitex und den verschiedenen sozialen Fachstellen. Die Einsätze sind im Sinne der christlichen Diakonie zu verstehen, nicht konfessionsgebunden und unentgeltlich.
Bei Interesse bitte melden bei

Roland Walther. Tel. 071 988 21 68 , roland.walther@gmail.com

 Das Netzwerk Begleitung ist ein ökumenisches Angebot, getragen von der evang.-ref. Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg und der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg (Wattwil und Lichtensteig).