Seelsorgeeinheit

Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des
Corona-Virus

Unser Bischof Markus Büchel hat mit seinen insgesamt vier Dekreten gut und schnell auf die Entscheide des Bundesrates reagiert. Alle Dekrete sind auf der Homepage des Bistums einzusehen. Die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg unterstützt die getroffenen Massnahmen im vollen Umfang und beschreitet neue Wege, um der frohen Botschaft Ausdruck zu verleihen und Ihnen nahe sein zu können.

Nutzen Sie unser Angebot an verschiedenen, neuen Gottesdienstformen. Sie finden es hier. Gottesdienste Auch steht Ihnen das Team der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg gerne telefonisch für Gespräche zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Alle Kontaktangaben finden Sie hier. SE Kontakte Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie unser Sekretariat an unter: 071 988 10 70.

Den gesamten Umsetzungsplan der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg finden Sie hier

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Einladung zum Gebet in dieser schwierigen Situation

Herr,
wir bringen dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenk den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenpflegenden Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit. Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind,
um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.
Wir beten für alle,
die grossen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen dir alle,
die in Quarantäne sein müssen,
sich einsam fühlen,
niemanden umarmen können.
Berühre du die Herzen mit deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie (Pandemie) abschwillt,
dass die Zahlen der neu infizierten zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen,
dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden
und nicht alles kontrollieren können.
Dass du allein ewig bist. 
Dass im Leben so vieles unwichtig ist,
was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles,
was wir in Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen dir.
Amen.

Johannes Hartl

„Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen“1 Petr 2,5

Geschätzte Mitchristinnen und Mitchristen

Das Lied „Das Weizenkorn muss sterben, sonst bleibt es ja allein, der eine lebt vom andern, für sich kann keiner sein – Geheimnis des Glaubens: Im Tod ist das Leben.“ KG 137 fasst in einem naturhaften Bild zusammen, um was es in den Kar- und Ostertagen geht. Es verarbeitet die Worte Jesu aus dem Johannes-Evangelium bei Joh 12,24 (kurz vor den Abschiedsgeschehnissen):
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“
Wussten Sie, dass sich aus einem Weizenkorn, das in die Erde fällt und keimt, eine Pflanze mit zwei bis drei Ähren entwickelt? Jede dieser Ähren enthält 25-40 Körner. Ein Weizenkorn kann 75-120 neue Körner hervorbringen!
Und trotzdem und gerade deshalb: zunächst sieht man nichts mehr von diesem Korn, es liegt in der dunklen Erde und es ist zu Ende mit ihm. – Diese Worte betreffen nicht nur Jesu Sterben; jede und jeder von uns, kann schon in diesem Leben etwas davon erfahren: manches im Leben muss wirklich losgelassen werden, es ist die Haltung der ‚Offenen Hände‘. Es braucht die Bewegung heraus aus der Verkrampfung der verschlossenen Hand und dem Beängstigt-Sein, zu wenig zu haben oder zu sein. – Zielrichtung ist das Vertrauen, dass alles, so manche Details des Lebens, auch Lasten und Plagen, aber auch Schönes, was vielleicht für gewisse Zeit geschenkt war, nicht tiefer fallen kann, als in das umfassende Dasein eines unendlich sympathischen, uns zugeneigten Gottes. Von ihm dürfen wir Neues Leben empfangen:

„Gott, du Quelle unseres Lebens. Im Anfang der Schöpfung hast du uns Leben und Wachstum geschenkt. – Am Osterfest erneuerst du deine Liebe und schenkst uns neues Leben. Der Glanz der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus leuchtet auf, lässt uns aufatmen und unser Leben aufblühen. Erneuere unser Vertrauen, dass wir deine Grünkraft, die Kraft der Hoffnung und des göttlichen Lebens im Hier und Heute erfahren. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.“

Gesegnete Kartage und ein von Vertrauen gestärktes Ostern für Sie alle

Andreas Barth